Polierwirkung |
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Ist die Lackoberfläche durch mechanische oder chemische Umwelteinflüsse geschädigt, wird Licht nicht gleichmäßig reflektiert. Eine Spiegelung erscheint matt und schwach. Die Oberfläche ist nicht glatt, sondern hat winzige Vertiefungen. Lichtstrahlen werden in verschiedene Richtungen gestreut.
In diesem Zustand hat der Lack nicht nur ein optisches Problem. Durch die vielen kleinen Täler ist die angreifbare Oberfläche vergrößert. Schädliche Einflüsse haben nun mehr Angriffsfläche und können den Verfall beschleunigen. |
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Um die schneller werdende Zerstörung zu stoppen, wird der Lack poliert.
Polieren ist das mechanische Entfernen der beschädigten Lackschicht.
Mit geeigneten Werkzeugen wird vorsichtig Material abgetragen. Dabei kommen meistens verschiedene Poliermittel und Polierscheiben zum Einsatz, die zuerst grob schleifen. Im weiteren Verlauf wird mit feineren Mitteln und Polierwerkzeugen genau so viel Lack entfernt, bis eine geschlossene Oberfläche erzeugt wurde.
Bei dieser Arbeit ist äußerste Vorsicht und Fachwissen nötig. Die Schichtdicke ist sehr gering und es soll möglichst nur das schadhafte Material entfernt werden. Der unbeschädigte Lack inklusive Grundierung ist etwa so "dick" ist wie ein menschliches Haar - bietet also denkbar wenig Raum für Experimente. |
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Durch eine professionelle Politur wird die beschädigte Lackschicht entfernt.
Wir handeln nach dem Motto:
So wenig wie möglich - so viel wie nötig.
Der Lack ist nun wieder glatt. Das Licht wird nun ohne große Streuung reflektiert und die Oberfläche spiegelt wie neu. Die Farbe hat ihre ursprüngliche Tiefe zurück, und das Fahrzeug sieht neuwertig aus.
Dieses gilt gleichermaßen für Farblack und Klarlack, der zum Beispiel auf einem Metallic-Lack liegt.
Da Polieren immer mit einem Materialverlust verbunden ist, kann diese Auffrischung nicht beliebig oft wiederholt werden. |
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Um weitere Lackschäden zu vermeiden, ist es ratsam nach der Politur die Oberfläche zu versiegeln.
Eine Versiegelung legt sich schützend auf den Lack und kann sogar den Glanzgrad erheblich steigern. Nun können schädliche Einflüsse wirksam fern gehalten werden. Feste und flüssige Verschmutzungen können nicht anhaften und sind spielend leicht zu entfernen. Oft reicht klares Wasser, um das Fahrzeug zu reinigen. |
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Die hier abgebildeten Schichtdicken sind nicht zwingend Maßstabsgetreu. Je nach Baujahr und Fahrzeughersteller sind teilweise erhebliche Unterschiede möglich! |
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